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WhatsApp Marketing

Anfragen qualifizieren und Termine vereinbaren, wo deine Kunden ohnehin schreiben.

WhatsApp ist der Kanal mit den höchsten Öffnungsraten – und der mit den strengsten Regeln. Beides gehört zusammen. Wir richten WhatsApp so ein, dass es Anfragen bringt und gleichzeitig rechtlich sauber bleibt.

Was wir konkret übernehmen

  • Einrichtung: WhatsApp Business beziehungsweise die Business-Plattform inklusive verifiziertem Profil.
  • Einwilligung: Aufbau eines dokumentierten Opt-in-Prozesses. Ohne ausdrückliche Einwilligung darf werblich nicht geschrieben werden.
  • Automatisierung: Begrüßung, Abwesenheitsnachricht und ein einfacher Dialog, der Anfragen vorqualifiziert und Termine vorschlägt.
  • Anbindung: Verknüpfung mit Website, Anzeigen und – wenn vorhanden – Ihrem CRM.
  • Vorlagen: Textbausteine für wiederkehrende Fälle, damit Ihr Team schnell und einheitlich antwortet.
  • Datenschutz: Verarbeitungsverzeichnis, Hinweise in der Datenschutzerklärung und Löschkonzept.

Was dabei zu beachten ist

Werbliche Nachrichten über WhatsApp setzen eine ausdrückliche, nachweisbare Einwilligung voraus. Ein Kontaktformular allein reicht dafür nicht. Außerdem gelten für Vorlagen der WhatsApp Business Platform eigene Freigaberegeln von Meta. Wir richten den Prozess so ein, dass beides dokumentiert ist – die rechtliche Prüfung im Einzelfall bleibt Sache Ihres Anwalts.

Für wen sich das lohnt

Für alle Betriebe mit terminbasiertem Geschäft: Praxen, Studios, Werkstätten, Dienstleister, Handwerk. Ebenso für Händler mit erklärungsbedürftigen Produkten und wiederkehrendem Kontakt.

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Häufige Fragen

Was uns dazu am häufigsten gefragt wird.

Darf ich Kunden einfach über WhatsApp anschreiben?

Nein. Werbliche Nachrichten über Messenger brauchen nach § 7 Abs. 2 UWG eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Die Erleichterung, die es für E-Mail an Bestandskunden gibt — der Soft-Opt-in nach § 7 Abs. 3 UWG — gilt für WhatsApp nicht. Wer ohne Einwilligung schreibt, riskiert eine Abmahnung, und die Nummer stammt in solchen Fällen fast immer aus einem Kontaktformular, in dem von WhatsApp nichts stand.

Wie hole ich die Einwilligung sauber ein?

Getrennt und nachweisbar. Ein eigenes Kästchen, nicht vorangekreuzt, mit klarem Text darüber, wofür die Nummer verwendet wird. Sinnvoll ist ein zweiter Schritt über WhatsApp selbst, damit die Zustimmung dokumentiert ist. Dieser Nachweis ist der Teil, der im Streitfall zählt — nicht die Einwilligung an sich.

Was ist das 24-Stunden-Fenster?

Schreibt dir jemand, darfst du 24 Stunden lang frei antworten — Text, Bilder, Links. Danach sind nur noch Nachrichten erlaubt, deren Vorlage vorab von Meta freigegeben wurde; die Prüfung dauert üblicherweise ein bis zwei Tage. Das klingt nach Bürokratie, hat aber einen Nebeneffekt: Es zwingt dazu, sich vorher zu überlegen, was man eigentlich schreiben will.

Wofür lohnt sich der Kanal wirklich?

Für alles zwischen Anfrage und Abschluss, nicht für die Gewinnung. Termin bestätigen, Unterlage nachfordern, nach zwei Wochen nachhaken. In Branchen mit langem Entscheidungsweg ist das der Kanal mit der höchsten Antwortquote — schlicht weil eine Nachricht gelesen wird und eine E-Mail oft nicht. Als Werbekanal für fremde Menschen ist er weder erlaubt noch sinnvoll.

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